BEVOR Josua loszog um das Land, das Gott dem Volk Israel geben wollte, zu erobern, sprach Gott zu ihm "Sei nur stark und großen Mutes." So lautete der Ratschluß des HERRN an den Oberbefehlshaber Israels! Und auch zu Gideo sprach Gott: "Gehe hin in dieser deiner Kraft; du sollst Israel erlösen aus der Midianiter Händen. Siehe, ich habe dich gesandt." (Richter 6,14)
Wenn es um ein sicheres Versprechen des HERRN geht, dann ist eine heilige Aggressivität eher vonnöten als eine kleinlaute Defensive. Natürlich müssen wir mit der Sünde ins Gericht gehen wie wir es beispielsweise in der Geschichte von Achan, der das verbotene Gold und Silber in seinem Zelt verbarg, sehen. Doch wenn dies sowohl auf dem persönlichen als auch auf dem nationalen Level durch Bekennen und Buße geschieht, dann – und auch nur dann – ist eine heilige Kühnheit notwendig um die Versprechen des HERRN einzunehmen wie uns die gesamte biblische Geschichte lehrt.
Sei nur stark und großen Mutes.
Gehe in deiner Stärke – der HERR ist mit Dir.
Leider gehen die meisten Leiter nicht auf diese Weise vor, um der fortlaufenden Übergriffe des Bösen und der Feindseligkeiten Herr zu werden, denen sich ihre zunehmend bedrohten Nationen gegenüber sehen. Genau das Gegenteil ist der Fall: Anstatt eine mutige Haltung und starke Überzeugung einzunehmen werden oftmals vorsichtige und kleinlaute politische Manövrierversuche an den Tag gelegt.
Als US-Präsident Ronald Reagan seine berühmte Rede an der Berliner Mauer hielt, in der er Gorbatschov sagte "Wenn Sie Frieden wünschen, dann reissen Sie diese Mauer nieder," tat er dies gegen den schnellen Rat seines eigenen Außenministeriums und die CIA! Er tat dies weil er ein Mann des Mutes war. Und er hatte Erfolg damit und sah schließlich wie die Wand niedergerissen wurde.
Im Bezug auf seine Diener, ganz gleich ob es sich um politische oder geistliche Leiter handelt, legt Gott die Betonung auf eine heilige Kühnheit, wie wir es bereits in den oben aufgeführten Schriftstellen gelesen haben. Jeremiah sagte er sogar Folgendes:
„Sage nicht: Ich bin jung, denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir gebieten werde, sollst du reden.Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu erretten, spricht der HERR Und Jehova streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und Jehova sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich bestelle dich an diesem Tage über die Nationen und über die Königreiche, um auszurotten und niederzureißen und zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und um zu pflanzen (Jeremiah 1:7-10)
Die Aggressivität böser Männer und Frauen ist so gewaltsam und dominant, daß sie nicht weichen wird wenn sie nicht mit einer starken und sehr mutigen Haltung konfrontiert wird. Wie Paulus sagt:
Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Widersteht dem Teufel und er wird fliehen.
Leider wird heute oft das Gegenteil praktiziert: Politische und religiöse Leiter bemühen sich, das Böse eher zu beschwichtigen, ja sie bieten ihm sogar einen Platz, anstatt es zu konfrontieren in der Kraft und Authorität des HERRN. So weit ist diese Haltung bereits vorangeschritten, daß wir nun in einer Zeit angekommen sind wo das Böse diktiert, wie es respektiert und behandelt werden will. Die Aggressivität der zunehmenden homosexuellen Communities ist nur ein Beispiel. Die hemmungslose Aggression vieler Feministinnen im Bezug auf das vermeintliche „Recht", ihre eigenen Kinder abzutreiben, hat in vielen Ländern bereits gesiegt und macht es legal, das ungeborene Leben, die Unschuldigsten von allen, zu ermorden. Die Gewalt und der fortlaufende Terror der Islamisten wurde bereits viel zu oft aus Sorge um noch breitere und brutalere Vorstoße erklärt, eingeladen und sogar in vielen Ländern entschuldigt.
Dies ist das Gegenteil von dem was Gott nach Seinem Wort von Seinen Dienern erwartet, gleich ob sie nun politische oder geistliche Leiter sind.



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